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Voll automatisierte Probenahme aus dem Bioreaktor
August 10, 2007
ARS führt sterile In-Prozess-Messungen hochgenau durch
Groton Biosystems Spezialist und Pionier für sterile Labor- und Online-Probenahmesysteme stellt das neue ARS (Automated Reactor Sampling) -System vor. Dieses Probenahmesystem für Reaktoren arbeitet voll automatisiert, autonom und steril. Es kann mit Standard-Analysesystemen wie Nutrient Monitors, Fraktionensammler, HPLC-Systeme und Zellzählern zusammenarbeiten.
"Die Vermeidung von menschlichen Eingriffen im Probenahmeprozess und der folgenden Analyse minimiert das Risiko der Kontamination von Probe und Reaktor ebenso wie die gesamte Fehlerquote in diesem System", sagt Bill Dinardo, CEO von Groton Biosystems.
Das ARS-Gesamtsystem ist eine Automatisierungslösung, welche die Produktivität in der Forschung, im Scale-Up und in der Produktion direkt erhöht. Es zeichnet sich durch eine hohe Probenahmefrequenz aus und dies ohne Kontaminationsrisiko. Die Absicherung der kontinuierlichen Probennahme rund um die Uhr führt zu erhöhter Prozesssicherheit und somit zu besserer Produktqualität. Die quasikontinuierliche Arbeitsweise unterstützt in der Optimierung der Produktionsprozesse und reduziert Kosten durch Zeitersparnis bei der manuellen Probennahme, der Aufbereitung und der Analyse.
Mit der ARS-Software können Sequenzen über Stunden, Tage oder sogar Wochen programmiert werden. Somit werden die Probenahmen zur korrekten Zeit eingestellt und zuverlässig durchgeführt, wobei ein ARS-System Proben aus bis zu 8 Bioreaktoren verarbeitet. Das doppelt getrennte Probenahmeventil sichert die 100-prozentige Trennung von Reaktor und ARS. Die Schnittstelle zwischen beiden Systemen beinhaltet die Reinigung und Spülung direkt zum Reaktoranschluß, sodass dieser vor Kontamination geschützt wird. Durch die Automatisierung laufen alle Prozesse im Probenahmebetrieb mit einer höheren Genauigkeit und Wiederholbarkeit ab und erhöht direkt die Konsistenz der Ergebnisse.
Der modulare Aufbau des ARS erlaubt es ohne weitere manuelle Konfiguration, auf jedem der 8 Eingangsports eine Probe zu ziehen und diese auf einen von 4 Ausgangsports zu schalten. Zusätzlich zur Probennahme kann das ARS die Proben für weitere Untersuchungen und Analysen vorbereiten. Als Optionen stehen enzymatisches oder chemisches Zell-Lyzing, Filtration, Separation nach Molekulargewicht, Austausch von Pufferlösung, Verdünnung oder Beimischung von Reagenzien zur Auswahl.
Zur Entwicklung von Lösungen im Bereich der pharmazeutischen Produktion haben Groton und Agilent eine Zusammenarbeit vereinbart, in deren Rahmen das ARS-System gemeinsam mit der Agilent 1200 LC-Serie betrieben wird.
Weitere Informationen sind auch unter www.grotonbiosystems.com zu erhalten.
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